Wildfire im Silicon Valley

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Alain Chuard, ehemaliger Snowboard-Profi gründete das Startup Wildfire im Silicon Valley. Den Standort empfiehlt er jedem Gründer in der Schweiz: «Jeder schweizerische Technologie-unternehmer, der es ernst meint, braucht zumindest eine Niederlassung im Valley», rät Chuard. Das perfekte Ökosystem der Schweiz alleine helfe nicht um erfolgreich zu sein, viel mehr brauche es eine Community von Investoren, Talenten und Startups und Angel-Venture-Kapitalgeber. Talente seien in der Schweiz vorhanden, jedoch bestehe ein Mangel einzelner Teile des Ökosystems.

Wildfire ist ein Marketing-Tool, dass es den Unternehmen möglich macht über Knopfdruck Kampagnen über alle Social Media Plattformen zu verbreiten. Zur heutigen Zeit nutzen rund 16'000 Unternehmen diese App und innerhalb von vier Jahren bestehen 400 Angestellte.
 
Dieser Erfolg entging auch Google nicht und Chuard sah dies als grosse Chance. Zwar hatte der ehemalige Investmentbanker auch über einen Börsengang nachgedacht, doch Google konnte als erfolgreichstes Techunternehmen eine Infrastruktur bieten, die das Unternehmen um einiges weiterbringen würde. Folglich verkaufte er sein Unternehmen für $450 Millionen US Dollar. Das erfolgreiche Rezept von Chuard ist, passionierte und intelligente Mitarbeiter zu gewinnen und mindestens eine Niederlassung im Valley zu haben.

Güntert, A. & Kyora St. (2012). Schweizer Start-Ups: Pipeline für Millionäre
 
Husmann, N. (2012). 350 Millionen: Google verpasst Schweizer den Ritterschlag
 
Swisspreneur (2016). Alain Chuard, Why the former pro-snowboarder started Wildfire and how he sold it to Google for $450 million